Durchlaufofen, Durchlauföfen für die Solarzellenproduktion.
Koyo Thermo Systems

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Durchlauföfen für die Solarzellenproduktion


Einbrennofen für die Metallisierung

Der neue IR-Ofen wurde für die Solarzellenproduktion hergestellt. Gegenüber anderen Öfen, besitzt er viele Vorteile, wie z.B. der energiesparende Aufbau. Die Al und Ag paste firings benötigen eine schnelle Erhitzung und Abkühlung, was einer der Gründe ist, warum diese Anlage Energie spart. Um diese schnellen Erhitzungen und Abkühlungen zu erreichen, ist eine hohe Bandgeschwindigkeit nötig. Im Gegensatz zum mesh belt conveyor, benötigt der walking beam, der bei dieser Anlage verwendet wird, wenig Energie. Ein anderer Vorteil dieser Anlage ist die sichere automatische Handhabung der Wafer. Zusätzlich ist die Anlage wegen ihrem kompakten Design sehr platzsparend. Um die thermale Masse des Transportbandmaterials zu reduzieren, wurde statt einem "meshed belt" ein "wire" verwendet und um die Wärmestrahlung einzudämmen, wurde statt einem "belt conveyor" ein "walking beam" verwendet. In Betrieb benötigt der mesh belt conveyor-Ofen 62,1 kW und 5300mm Platz, während der wire conveyor-Ofen nur 16,2 kW und 3700mm Platz benötigt. Demzufolge wurde der Enerieverbrauch um 74% gesenkt (300.000 kW/Jahr), der Platzverbrauch um 30% und die Umordnung der Wafer wurde um 40% reduziert. IR Firing Furnace
Ausgang


Wire drive mechanism
wire drive mechanism



Spezifikationen

Wafer Größe 125mm x 125mm oder 155mm x 155mm
Temperatur Max. 2880 sl/h (4 Reihen, Taktzeit; 5 sec)
Ausdehnungen 1650(B)x3700(L)x1550(H) mm




                                  IR Firing Furnace


Temperatur-Profil  

Temperature Profile               


Natürlich können sie auch unseren Durchlaufofen des Typs 47-MT verwenden.

47-MT

Dotieröfen

Das Modell 206 von Koyo Thermo Systems ist für 150mm Wafer ausgelegt und erfüllt alle Anforderungen an diesen Prozeß. Die in diesem Modell eingesetzten LGO-Heizelemente sorgen durch ihre niedrige thermische Masse für kurze Prozeßzeiten und energiesparenden und somit kostengünstigen Betrieb der Dotieröfen. Alle gängigen Solarzellengrößen können in diesem Diffusionsofen prozessiert werden. POCl3 wird als flüssiges Dotiermittel in einem Bubbler bereitgestellt. Stickstoff streicht bei definierter Temperatur durch die Flüssigkeit und wird mit Dotiermittel angereichert. Typische Dotiertemperaturen liegen bei 800 - 900C.

VertikalofenFür höhere Ansprüche an die Homogenität des Dotierprofils bzw. für vollautomatische Produktionsstraßen stehen Vertikalöfen zur Verfügung. Insbesondere für Anwendungen in der Solarzellenforschung und in der Entwicklung kann der kleinste Vertikalofen von Koyo Thermo Systems erfolgreich eingesetzt werden. Der Ofen Typ VF1000 ist als Minibatch-Ofen ausgelegt, besitzt eine manuelle Beladung und ist daher bezgl. der möglichen Probengrößen sehr flexibel. Der Vertikalofen ist mit einem kostensparenden LGO Heizelement ausgestattet und die Prozeßperformance entspricht der von Vertikalöfen für die Produktion moderner ICs. Der Preis konnte in der gleichen Größenordung wie der für ein Horizontalrohr in einem Horizontalofen 206 gehalten werden.

Für die Massenproduktion hat Koyo Thermo Systems einen speziellen Vertikalofen entwickelt, der bessere Prozeßergebnisse liefert als ein Horizontalofen, die Herstellungskosten der Solarzellen aber kaum verteuert. Der Zwillingsofen lädt 3-4 Boote in ein Vertikalrohr und hat somit eine Kapazität von 600 - 800 Solarzellen. Das entspricht der Kapazität eines 4-stöckigen Horizontalofens. Die Automatisierbarkeit ist deutlich einfacher als im Falle eines Horizontalofens.

Die Kontaktierung der Photozellen erfolgt z.B. durch Siebdruck von Metallpasten. Rückseitenkontakte werden zumeist über Aluminiumpasten aufgebracht. Die fingerförmigen Frontseitenkontakte bestehen oft aus Silber. Die in Dickschichttechnik aufgebrachten Metallpasten werden anschließend in Durchlauföfen eingebrannt. Der Meshbeltofen vom Typ Koyo Thermo Systems 47-MT hat sich für diese Anwendung bewährt. Das Einbrennen der Schichten kann unter Sauerstoffausschluß oder auch unter reduzierender Atmosphäre (Formiergas) durchgeführt werden. Beladung und Entladung können wahlweise automatisch durchgeführt werden.

Durchstoßofen

Lötöfen

Nach der Testung der einzelnen Solarzellen werden diese in einem kontinuierlichen Prozeß zu Modulen zusammengelötet. Dies kann in Koyo Thermo Systems Lötöfen erfolgen. Der Transport in diesen Öfen erfolgt über ein Kettennetz. Die Temperatur beträgt 260 °C. Im Ofen strömt das Gas vertikal. Die Atmosphäre im Lötofen kann aus Stickstoff oder Formiergas bestehen. Auf sichere Handhabung und leichte Bedienbarkeit wurde großen Wert gelegt.

Lötofen

Der letzte Schritt in der Solarpanel-Fertigung ist die Verpackung der Module zwischen Glasscheiben und die Testung.
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