Methanolspaltgas. Schutzgas zur thermischen Behandlung von Stahl.

Koyo Thermo Systems wird in Europa vertreten durch
Crystec Technology Trading GmbH

Methanolspalter

Neben endothermem Gas oder Endogas wird bei der thermischen Behandlung von Metallen immer mehr Methanolspaltgas als Schutzgas eingesetzt. Das Methanol CH3OH kann direkt in den Ofen eingebracht werden und wird dort gespalten.
        CH3OH  →  CO  +  2 H2
Dabei entstehen Kohlenmonoxid und Wasserstoff. Das Spaltgas aus Methanol CH3OH ist ein ausgezeichnetes Trägergas.
Wasserstoff und Kohlenmonoxid wirken reduzierend und verhindern somit die Oxidation bzw. Korrosion von Metallen im Ofen. Zu beachten ist jedoch, dass Kohlenmonoxid auf Stahl aufkohlend wirkt. Methanolspaltgas kann daher für die Oberflächenhärtung von Stahl durch Aufkohlung verwendet werden. Die Kohlenstoffkonzentration kann so im oberflächennahen Bereich (ca. 1mm Tiefe) bis zur Löslichkeitsgrenze im Austenit erhöht werden. Die Steuerung der aufkohlenden Wirkung kann durch Zusatz von Wasserdampf oder die Verdünnung mit Stickstoff erfolgen.
Da Koyo ein bedeutender Hersteller von Industrieöfen ist, besteht große Erfahrung mit dem Aufbau und der Anpassung der Methanolspaltung.

Stahltemperofen mit Methanolspalter

      Anwendungen

  • Aufkohlung, Härtung
  • Sintern
  • Tempern für Stähle mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • Normalglühen

      Eigenschaften

  • Methanol ist zwar teuerer als Methan, insgesamt ist der Einsatz eines Methanolspalters aber günstiger.
  • Geringere Investitionskosten
  • Geringerer Energieverbrauch
  • Weniger Wartungsaufwand

Stahltemperofen mit Methanolspalter

Koyo Thermo Systems und Crystec freuen sich darauf, für sie eine kostengünstige Anlage aufzubauen, die Ihren strengsten Anforderungen entspricht.