Methanolspaltgas. Schutzgas zur thermischen Behandlung von Stahl.

Methanol Cracker
Crystec Technology Trading GmbH

Methanolspalter für die Erzeugung von Wasserstoff (H2) und Kohlenstoffmonooxid CO

Neben endothermem Gas oder Endogas wird bei der thermischen Behandlung von Metallen immer mehr Methanolspaltgas als Schutzgas eingesetzt.

  Einzelreaktionen
  CH3OH  →  CO  +  2 H2
  H2O + CO  →  CO2  +  H2

  Gesammtreaktion
  CH3OH + H2O  →  CO2  +  3 H2

Dabei entstehen Kohlenmonoxid und Wasserstoff. Das Spaltgas aus Methanol (CH3OH) ist ein ausgezeichnetes Trägergas.
Wasserstoff und Kohlenmonoxid wirken reduzierend und verhindern somit die Oxidation bzw. Korrosion von Metallen im Ofen. Zu beachten ist jedoch, dass Kohlenmonoxid auf Stahl aufkohlend wirkt. Methanolspaltgas kann daher für die Oberflächenhärtung von Stahl durch Aufkohlung verwendet werden. Die Kohlenstoffkonzentration kann so im oberflächennahen Bereich (ca. 1mm Tiefe) bis zur Löslichkeitsgrenze im Austenit erhöht werden. Die Steuerung der aufkohlenden Wirkung kann durch Zusatz von Wasserdampf oder die Verdünnung mit Stickstoff erfolgen.

Methanolspalter (SinceGas)

      Anwendungen

  • Aufkohlung, Härtung
  • Sintern
  • Tempern für Stähle mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • Normalglühen

      Eigenschaften

  • Methanol ist zwar teuerer als Methan, insgesamt ist der Einsatz eines Methanolspalters aber günstiger.
  • Geringere Investitionskosten
  • Geringerer Energieverbrauch
  • Weniger Wartungsaufwand
  • Gaszusammensetzung: ca. 75% H2 // 24,5% CO2 // 0,5% CO
  • Je nach Ausführung können Reinheiten von 99,9-99,9995% realisiert werden
  • Je nach Ausführung können Gasflüsse von 20-10000 N m3/h realisiert werden

Methanolspalter

Koyo Thermo Systems und Crystec freuen sich darauf, für sie eine kostengünstige Anlage aufzubauen, die Ihren strengsten Anforderungen entspricht.